
14. Mai 2026
Krefeld. Die Gemeinde St. Johann wird am 18.05.2026 eine Blutreliquie des heiligen Papst Johannes Paul II erhalten. St. Johann ist neben seinem Status als deutschlandweites Pilotprojekt, dem imposanten Kirchengebäude (größte Kirche des Bistums und größte Kirche der Stadt) und der intensiven Fürsorge für die Ärmsten der Armen ebenfalls bekannt für sein intensives Gebetsleben und Verehrung der Heiligen. Bischof Dr. Dieser hat den Empfang und die öffentliche Verehrung der Reliquie bereits gestattet.
Am 18.05. um 18 Uhr findet eine Festmesse statt, in der Pfarrer Schwarzmüller die Reliquie in einem feierlichen Gottesdienst übergeben wird, was der Vermittlung des sehr bekannten Historikers Dr. Hesemann zu verdanken ist. Dabei werden ebenfalls polnische Priester anwesend sein sowie der Chor Cantate Deo der polnischen Katholischen Mission Niederrhein. Das Datum der Übergabe stellt den 106. Geburtstag des heiligen Papst Johannes Paul II dar.
Die Reliquie ist ein Geschenk von Kardinal Erzbischof Dr. Stanislav Dziwisz, dem ehemaligen päpstlichen Sekretär und engsten Freund des heiligen Johannes Paul II. Kardinal Dziwisz hält St. Johann für einen wichtigen geistlichen Ort und möchte ihn ebenfalls unterstützen. „Die Reliquie soll den geistigen Schatz und die Strahlkraft dieser besonderen Gemeinde erweitern sowie Segen über die ganze Region bringen.“
Aktuell gibt es in ganz Deutschland nur an ganz besonderen Orten wie dem Kölner Dom, Paderborner Dom, Basilika in Kevelaer eine solche Blutreliquie. Damit erhält St. Johann eine besondere Ehre stellvertretend für die ganze Region.
In St. Johann befindet sich seit vielen Jahren eine Reliquie der heiligen Mutter Teresa in Form einer Haarlocke. Die beiden Heiligen verband bereits zu Lebzeiten eine sehr innige Freundschaft. Umso mehr freuen wir uns, dass wir beide Reliquien in St. Johann gemeinsam verehren dürfen.
Darüber hinaus ist die offizielle Gebetsgemeinschaft des Fatima-Weltapostolates im Bistum Aachen für die Region Krefeld ebenfalls in St. Johann beheimatet. Papst Johannes Paul II. war dem Marienwallfahrtsort Fatima in besonderer Weise verbunden, nachdem am 13. Mai 1981 – dem Jahrestag der Erscheinungen von Fatima – ein Attentat auf ihn verübt worden war. In St. Johann befindet sich zudem eine Fatima-Madonna, die persönlich von Papst Leo XIV. gesegnet wurde.
Wir freuen uns sehr über diese große Ehre und danken Kardinal Dziwisz und Dr. Hesemann sehr herzlich.
Gez. Jan Lange
Vorsitzender des Gemeindeausschusses